[Rezension] Saskia Stanner – Delta der Macht

Autor: Saskia Stanner
Titel: Magica – Delta der Macht
Verlag: Eisermann Verlag
Preis: HC 12,90€ / Ebook: 3,99€

Inhalt: Juni 2015: Obwohl Ally eigentlich kein Interesse daran hat, ein übernatürliches Wesen zu werden, begleitet sie ihre beste Freundin zu einem Vampir-Informationstreffen. Dort trifft sie auf den Vampir Jonathan Westlake und hat sofort das Gefühl, ihn zu kennen. Dabei ist sie ihm noch nie begegnet.
Als wäre das noch nicht genug, zeigen sich wenige Tage später Allys enorme Hexenkräfte. Sie ist die Wiedergeburt der Quelle der Macht und muss sich nun nicht nur mit Kristys Kräften, sondern auch mit ihren Erinnerungen und Gefühlen auseinandersetzen. Dabei verschwimmen die Grenzen zu ihren eigenen Empfindungen immer weiter.
Ally muss sich fragen, wer Jonathan nun wirklich liebt – sie selbst oder doch bloß Kristy? Doch die Zeit wird knapp, denn Jonathan ist nicht die einzige unsterbliche Gestalt, die sich seit Kristys Tod nicht verändert hat …

Meinung: Ich habe das Buch relativ schnell gelesen. Mir gefiel der Schreibstil, da er flüssig und sehr einladend beim Lesen war. Gleich zu Beginn fiel mir auf, dass es nicht nur aus der Sicht von Ally beschrieben wurde, sondern auch einige Passagen von Jonathan sind – zumeist die, die in der Vergangenheit spielen.
Nach etwa ¾ der Geschichte kam eine weitere Person dazu, die eine extra Passage bekam. Das war der Tagebucheintrag von S.
Wer ist S.? Das kann ich euch leider nicht verraten, denn ich würde euch damit viel zu sehr Spoilern.

Beginnen wir also mit den Charakteren:

Ich finde Ally und ihre beste Freundin ziemlich lustig. Ally ist ja eher die ruhige und nachdenkliche Person, während ihre Freundin ziemlich quirlig ist und am liebsten alles auf einmal machen möchte. Sie überredet also Ally zu einem Informationstreffen bei den Vampiren und obwohl Ally eigentlich nicht wollte, stimmt sie schlussendlich doch zu.
Was mir besonders gut gefiel: Magische Wesen wie Vampire, Hexen, Wölfen, Fee u.v.m wurden in Chicago anerkannt und leben ganz normal unter den Menschen. Natürlich haben Vampire Schwierigkeiten mit der Sonne – weder verbrennen sie, noch glitzern sie. Die Sonne schadet ihnen zwar, weil sie auf der Haut brennt, aber sie können dennoch unter Menschen gehen.
Hexen selbst haben auch keine Probleme unter Menschen groß aufzufallen: Sie haben weder eine Warze auf der Nase, noch rennen sie mit Zauberstäben durch die Welt.
Es gab auch nicht die einfachen Zaubersprüche, die wir aus Harry Potter kennen. Jede Hexe hatte einfach eine Affinität zu einem bestimmten Element.

Nach dem Ally erfahren hat, dass sie eine Hexe ist, bemerkt sie sehr schnell, welches Element ihr folgt. Gott sei Dank bekommt sie Hilfe vom dort lebenden Hexenstamm. Sie helfen Ally aber nicht nur mit ihren Kräften umzugehen, sondern auch damit, dass sie die Wiedergeburt einer bestimmten Hexe ist. Erinnerungen und Gefühle prasseln auf Ally ein und sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Und dann ist da auch noch Jonathan, in den sie glaubt, verliebt zu sein.

Fazit: Ich kann die Geschichte weiterempfehlen.
Die Rückblicke von Jonathan kommen immer genau zum richtigen Zeitpunkt und passen gut in die Geschichte hinein. Auch die Entwicklung von Ally ist bemerkenswert, wobei ich mir manchmal gewünscht hätte, es würde langsamer gehen. Besonders ein Punkt war mir etwas zu lahm: die Zusammenführung von S. und Ally. Ich finde, da hätte man noch etwas mehr Redebedarf gehabt.
Den Schluss wiederum, wo sich alles aufklärt, fand ich ziemlich gelungen. Ich war echt schockiert, aus welchem Grund all das geschehen ist.
Den Epilog fand ich schon gut so, aber ich hätte mir da eher einen dritten Teil gewünscht. Vielleicht nicht ganz so lang wie die Bücher, aber wo schon erzählt wird, wie sie es schafft, dass alles so geschieht, wie es eben dort geschehen ist.

Über Feedback freue ich mich wie immer sehr.

Vlg Lea

 

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One thought on “[Rezension] Saskia Stanner – Delta der Macht

  1. Huhu!

    Der Klappentext klingt witzig! Ehrlich gesagt: hätte es Vampir-Informationstreffen gegeben, als ich 17 war, ich wäre bestimmt direkt hingerannt und hätte auch einer werden wollen. Auf das Bluttrinken wäre ich zwar nicht scharf gewesen, aber ewig leben klingt doch gut. 😉

    Mir war vorher gar nicht bewusst, dass das Buch ein zweiter Band ist!

    LG,
    Mikka
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