Leseeindruck #6 – Sandra Florean – Deadmoon

Ich wünsche euch einen wunderschönen guten Morgen und ein herzliches Willkommen zum sechsten Lesebeitrag.

Lange ist es her, dass ich ein Buch von Sandra Florean gelesen habe.

Damals habe ich mit ihrem ersten Band „Mächtiges Blut“ aus der Nachtahne Reihe begonnen. Es hat mir sehr gut gefallen und dennoch kam ich nicht mehr an den zweiten Band ran. Woran das lag, kann ich euch bis heute nicht sagen.
Aber um diese Reihe geht es diesmal nicht.
Die Autorin hat sich neben ihrer Seelenspringerreihe an ein neues Buch gewagt.

Deadmoon ist eine Mischung aus Fantasy (Vampire), Romantasy und ist dieses Mal auch für Jugendliche. Wären die Charaktere im entsprechenden Alter, könnte man das Buch schon in den Bereich Young Adult schieben. Da die Charaktere aber erwachsen sind, beschreibe ich es einfach mit den beiden oberen Genres.

Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, was mir in dem Buch sehr gut gefallen hat. Eine gewisse Portion Humor ist vorhanden und an den richtigen Stellen kommt auch die Spannung und Neugierde für den Leser durch.

Worum geht es denn jetzt eigentlich in Deadmoon?

Es geht um Melissa und Vitorio dem Vampir.
Melissa ist die Tochter des Bürgermeisters und auch noch verlobt.

Bei einem Junggesellenabschied gerät aber alles außer Fugen. Sie wacht in einem Stundenhotel auf und weiß nicht mehr, wie sie hierhergekommen ist. Dann liegt da auch noch ein Toter neben ihr und plötzlich wird sie auch noch von der Polizei in Beschlag genommen.

Schnell bemerkt Melissa, was da geschehen ist: Ein Vampir muss sie verwandelt haben, dabei ist es diesem ohne einen Vertrag strengstens verboten.
Melissa will natürlich sofort wissen, wer ihr Erschaffer ist und macht sich sogleich auf die Suche.

Und als wäre sie nicht schon mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, so gerät sie auch noch in einen Machtkampf zweier Vampire. Gregore und Vitorrio sind die besagten Vampire, die sich bekämpfen. Dass im Hintergrund noch etwas schlummert, das weiß Melissa zu Beginn noch nicht. Je tiefer sie aber in die Welt der Vampire eintaucht, umso mehr ihr erstmals bewusst, was es mit den Machtkämpfen der Vampire und dem Leben als Vampir auf sich hat und vor allem: Was hat denn ihr Vater mit der ganzen Sache zu tun? Und was ist denn jetzt mit ihrer Hochzeit? Kann sie überhaupt noch heiraten?

Melissa ist eine starke Persönlichkeit und ich mag sie sehr gerne. Auch wenn sie vieles nicht erschüttern kann, so stellt das neue Vampirleben alles auf den Kopf. Sie weiß nicht wie sie sich ihren Verlobten gegenüber benehmen soll, denn Vampire sind zwar in der Gesellschaft aufgenommen worden, was jedoch nicht bedeutet, dass sie auch alle akzeptiert werden.
Sie versucht also alle Fragen, die sich im Laufe des Lesens entwickeln, irgendwie zu beantworten.

Ihr seht also: Melissa hat es nicht leicht in ihrem neuen Leben. Und jetzt die Frage aller Fragen:
Wird sie mit ihrem neuen Leben zurechtkommen?

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